Die DIN EN 779 war eine europäische Norm, die Luftfilter in der allgemeinen Raumlufttechnik klassifizierte und lange Zeit als Maßstab für die Bewertung der Filterleistung galt. Sie unterteilte Filter in die Klassen G1 bis F9 und konzentrierte sich bei ihrer Bewertung insbesondere auf die Abscheidung von Grob- und Feinstaub unter festgelegten Laborbedingungen.


Die Prüfmethoden basierten auf Partikelgrößen wie grober Staub, PM10 oder PM2,5 und ermöglichten es, die Filter in Bezug auf ihre Effektivität in Lüftungsanlagen einzuordnen. Die ISO 16890 wurde schrittweise an die Stelle der EN 779 eingeführt, da sie realitätsnähere Messungen und eine detailliertere Klassifizierung von Partikeln bietet.


Obwohl sie abgelöst wurde, bleibt die DIN EN 779 für historische Vergleiche, die Planung von Bestandsanlagen und das Verständnis der Filterentwicklung von Bedeutung. Sie stellt eine Grundlage zur Verfügung, um Filter wirkungsvoll zu wählen und den Einfluss auf Energieverbrauch und Raumluftqualität abzuschätzen.