ePM1, ePM2,5 und ePM10 sind Kennwerte aus der ISO-16890-Systematik und zeigen, wie gut ein Filter definierte Feinstaubfraktionen abscheidet. Die Werte orientieren sich an Partikelgrößen, die auch aus Umweltmessungen bekannt sind. Damit wird Filtration praxisnäher beschrieben als mit älteren Klassen, weil man besser erkennen kann, wie ein Filter gegen unterschiedliche Staub-/Aerosolgrößen wirkt. In der Planung hilft das, Filter gezielt nach Nutzung auszuwählen: In sensiblen Arbeitsbereichen kann ePM1 relevanter sein, während in robusteren Anwendungen ePM10 ausreichend sein kann.
Wichtig ist: Ein „besserer“ ePM-Wert ist nicht automatisch die beste Wahl, wenn der Druckverlust unverhältnismäßig steigt oder die Anlage nicht darauf ausgelegt ist. Gute Filterauswahl bedeutet immer ein Gleichgewicht aus Luftqualität, Energiebedarf und Wartungsintervallen. Bei Neidert werden z. B. Kompaktfilterzellen in unterschiedlichen ePM-Güteklassen angeboten, sodass man die Auswahl an den tatsächlichen Bedarf anpassen kann – auch mit Standard- oder Sondermaßen je nach Anlage.
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