Die Partikelgröße beschreibt den aerodynamischen Durchmesser von in der Luft schwebenden Feststoff- oder Flüssigkeitspartikeln und ist das entscheidende Klassifizierungsmerkmal für Luftfilter und Stäube. Je kleiner die Partikel, desto tiefer können sie in die Atemwege eindringen und desto höhere Anforderungen werden an den eingesetzten Luftfilter gestellt.
Gängige Partikelgrößenklassen sind PM10 (≤ 10 µm, einatembar), PM2,5 (≤ 2,5 µm, lungengängig) und PM1 (≤ 1 µm, alveolengängig). Die Norm ISO 16890 klassifiziert Luftfilter anhand ihrer Abscheideeffizienz für diese drei Partikelgrößenfraktionen. Filter höherer Klassen scheiden auch die feinstmöglichen Partikel im Nanometerbereich ab.
👉 ISO 16890 und Partikelklassen im Detail: Was ist die ISO 16890?.
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