Die Unterdruckhaltung bezeichnet die gezielte Einstellung eines Unterdrucks (negativen Differenzdrucks) in einem Raum oder Bereich gegenüber der Umgebung. Sie wird eingesetzt, um zu verhindern, dass kontaminierte Luft aus einem kritischen Bereich in benachbarte Räume entweicht.
In der Lüftungstechnik wird Unterdruckhaltung typischerweise in Isolierstationen, infektiösen Krankenhausbereichen, Staubräumen oder chemischen Labors angewendet. Die Lüftungsanlage ist dabei so ausgelegt, dass die Abluftmenge die Zuluftmenge übersteigt. Geeignete Luftfilter, insbesondere in der Abluft, stellen sicher, dass Schadstoffe oder Keime nicht nach außen gelangen.
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