Beutelfilter ist die zweite Bezeichnung für den Taschenfilter: ein Filterelement, dessen Medium zu mehreren luftdurchströmten Taschen vernäht ist. Der Name beschreibt die Bauform, denn die Taschen blähen sich im Betrieb auf und vergrößern so die wirksame Filterfläche deutlich.

In Datenblättern, Ausschreibungen und Wartungsplänen tauchen beide Begriffe auf, gemeint ist dasselbe Bauteil. Im Handel hat sich Taschenfilter durchgesetzt, im Anlagenbestand und in älteren Unterlagen steht häufig noch Beutelfilter.

Eingesetzt wird der Beutelfilter meist als Hauptfilter hinter einem Vorfilter. Üblich sind Rahmenbreiten von 20 bis 25 mm in Kunststoff oder Metall, auf Wunsch mit umlaufender Dichtung, und eine Taschenzahl passend zum Volumenstrom. Die Leistung wird nach ISO 16890 angegeben, ältere Unterlagen nennen noch Klassen wie G4, F7 oder F9.

Gegenüber einem Panelfilter bringt die Taschenform deutlich mehr Filterfläche unter, benötigt dafür aber Einbautiefe. Fehlt diese, ist ein Kompaktfilter die Alternative. Taschenfilter von Neidert gibt es in Standardgrößen und in Sondermaßen aus eigener Fertigung in Essen.

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