Ein Taschenfilter (auch Beutelfilter) ist ein mehrtaschiges Filter-Element für Lüftungs- und Klimaanlagen, das in der Regel in einer Lüftungsanlage oder Klimaanlage als Hauptfilter und häufig hinter einem Vorfilter eingesetzt wird. Sein Prinzip: Mehrere textile Taschen vergrößern die Filterfläche, sodass Partikel bei vergleichsweise stabilem Druckverlust über eine lange Standzeit aufgenommen werden können – eine effiziente Lösung für saubere Luft im Innenraum.

Taschenfilter bestehen aus einem Rahmen (typisch 20 mm oder 25 mm), wahlweise als Kunststoffrahmen oder Metallrahmen (Material: Kunststoff bzw. Metall) und einem Filtermedium aus Filtermedien wie synthetischem Filtervlies (z. B. Polyester). Ein sauber ausgeführter Rahmenanschluss und die Dichtigkeit sind wichtig, damit keine Luft am Filter vorbeiströmt. Je nach Ausführung sind auch Sonderabmessungen bzw. Sondergrößen lieferbar.

Die Leistungsbewertung erfolgt heute nach DIN EN ISO bzw. ISO 16890 (Partikelklassen), während ältere Bezeichnungen wie G4, F7 oder F9 oft noch als Orientierung in der Praxis vorkommen – etwa zur Filterklasse oder zur Einordnung der Abscheidung von Grob- bis Feinstaub. Welche Variante optimal ist, hängt von Anwendung und Anforderung ab (z. B. Büro in einer Stadt wie Berlin oder auf dem Land, Technikraum, Produktion): Wer kauft oder plant, sollte bei einer Anfrage Volumenstrom, Einbaumaß in mm und Zielqualität (bis 100 % je nach Stufe) mitgeben – dann lässt sich der passende hochwertige Taschenfilter auswählen.

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